Angela BullochDer Kunstpreis der Stadt Wolfsburg Junge Stadt sieht Junge Kunst wird im dreijhrigen Rhythmus vergeben. Mit der Ernennung der in London und Berlin arbeitenden Installationsknstlerin Angela Bulloch (*1966) zur Preistrgerin des Jahres 2011 fiel die Wahl auf eine der interessantesten zeitgenssischen Knstlerinnen in Deutschland. Bulloch beschftigt sich in ihren Arbeiten hufig mit dem Raum, seinen vielfltigen Beziehungen zum Betrachter und den daraus
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Der Kunstpreis der Stadt Wolfsburg »Junge Stadt sieht Junge Kunst« wird im dreijährigen Rhythmus vergeben. Mit der Ernennung der in London und Berlin arbeitenden Installationskünstlerin Angela Bulloch (*1966) zur Preisträgerin des Jahres 2011 fiel die Wahl auf eine der interessantesten zeitgenössischen Künstlerinnen in Deutschland. Bulloch beschäftigt sich in ihren Arbeiten häufig mit dem Raum, seinen vielfältigen Beziehungen zum Betrachter und den daraus resultierenden interaktiven Möglichkeiten. Bekannt wurde sie mit ihren Pixel Boxes, würfelförmigen Lichtkästen, die basierend auf drei Grundfarben alle sechzehn Millionen Farben eines Bildschirmbildes erzeugen können. Im Zentrum der Publikation mit Texten von Susanne Pfleger, Christian Rattemeyer, Heinz Stahlhut und einer Partitur von Ken Ueno stehen Zeichnungen und die seit Anfang der 1990er-Jahre entstandene Werkgruppe der Drawing Machines, die den Betrachter in den Produktionsprozess einbeziehen. Ebenfalls enthalten ist eine neue, auf die Ausstellungsräume im Schloss Wolfsburg reagierende Installation.