Bauhaus. Die Kunst der Schüler1919 in Weimar als Kunstschule gegrndet, spter ansssig in Dessau, zuletzt vor seiner Zwangsauflsung 1933 in Berlin, erlangte das Bauhaus Weltruhm. Getreu dem Motto Kunst und Technik eine neue Einheit strebte die dort vertretene Avantgarde im Zuge der Industrialisierung nach einer Formensprache, die den maschinellen Herstellungsprozess als Gestaltungsraum nutzt, anstatt sich seiner allein zur Reproduktion ehemals manuell gefertigter Produkte zu
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1919 in Weimar als Kunstschule gegründet, später ansässig in Dessau, zuletzt – vor seiner Zwangsauflösung 1933 – in Berlin, erlangte das Bauhaus Weltruhm. Getreu dem Motto »Kunst und Technik – eine neue Einheit« strebte die dort vertretene Avantgarde im Zuge der Industrialisierung nach einer Formensprache, die den maschinellen Herstellungsprozess als Gestaltungsraum nutzt, anstatt sich seiner allein zur Reproduktion ehemals manuell gefertigter Produkte zu bedienen. Als Gegenbewegung zur Ästhetik des Historismus prägte das Bauhaus einen Stil, der bis heute in Kunst, Architektur und Design präsent ist. Gleichwohl stehen die Schüler berühmter Meister wie Lyonel Feininger, Paul Klee oder Oskar Schlemmer im Schatten ihrer Lehrer. Anhand von Werken aus der Sammlung des Bauhauses Dessau wird ihr Schaffen, das konstruktivistisch-abstrakte Tendenzen mit expressionistischen, kubistischen und surrealistischen Einflüssen verbindet, in dieser Publikation erstmals sichtbar.
Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Theo Balden, Eugen Batz, Max Bill, Marianne Brandt, Werner Drewes, Werner Gilles, Werner Graeff, Carl Marx, Erich Mende, Karl Peter Röhl, Wera Meyer-Waldeck, Fritz Winter
Ausstellungen: Galerie der Stadt Remscheid 2.10.2013–Januar 2014 | Bauhaus Dessau